Kompensationsmaßnahmen mit Gehölzen

Hilfe zur Selbsthilfe für Landbewirtschaftende und -besitzende

Gehölze können viel:
Sie bremsen den Wind, halten den Boden, filtern Staub. Sie bieten Lebensraum für Nützlinge, Bestäuber, Tiere und Pflanzen. Sie liefern Holz, Obst und Wildfrüchte – sogar Futter. Hecken, Knicks, Alleen, Streuobst und Agroforst machen Landschaften widerstandsfähiger. Gerade in Zeiten der Klimakrise sind sie ein Gewinn für alle.

 

Sie möchten Gehölze pflanzen – aber es fehlt an Geld?
Sie haben eine Fläche, auf der Gehölze gut wären. Doch Sie finden keine Förderung, die Pflanzung, Pflege oder notwendige Schnitte abdeckt?
Dann lohnt sich ein Blick auf Kompensationsmaßnahmen.

 

Was sind Kompensationsmaßnahmen?

Immer wenn Natur zerstört wird – etwa durch ein Bauprojekt, neue Straßen oder Wohngebiete – muss das ausgeglichen werden. So schreibt es das Bundesnaturschutzgesetz vor.

In der Praxis bedeutet das: Wer Flächen versiegelt, muss an anderer Stelle Natur schaffen oder erhalten. Oft möchten die Verursacher das nicht selbst tun. Deshalb suchen sie Flächen und Menschen wie Sie, die bereit sind, diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Ihr Vorteil: Die Gehölzpflanzung wird aus Kompensationsmitteln finanziert. Sie gestalten Ihre Fläche ökologisch auf – andere zahlen dafür.

 

Kompensation: Gut gedacht – oft schlecht gemacht

Natürlich wäre es besser, wenn erst gar keine Natur zerstört wird. Eingriffe sollen vermieden werden – das ist gesetzlich festgelegt. Damit das auch funktioniert, müssten Kompensationsmaßnahmen teurer und gründlicher sein.

Denn: Gute Kompensation kostet.

Pflanzung, Anwachspflege, Pflege über Jahre – all das muss eingeplant und bezahlt werden. Leider passiert das oft nicht. Zu viele Projekte bleiben auf halbem Weg stehen. Das ist schlecht für die Natur – und für die Flächenbesitzer:innen, die am Ende draufzahlen.

Mehr dazu gibt’s auf unserer Kompensationstagung am 6. und 7. November 2025 in Hannover.

 

Warum Sie unseren Leitfaden brauchen
Kompensation ist ein komplexes Thema. Bundesrecht, Landesrecht, Verordnungen, Agenturen, Ökopunkte, Ersatzgelder – das alles will erst mal verstanden sein. In jedem Bundesland gelten andere Regeln. Und der Markt rund um Kompensation ist unübersichtlich.
Wer da den Überblick verliert, zahlt womöglich drauf – mit Geld, Zeit und Nerven.

 

Unser Ziel:
Sie sollen kein Experte werden müssen. Deshalb haben wir von BaumLand den Kompensationsleitfaden für Gehölze geschrieben. Damit Sie wissen, worauf es ankommt. Damit Sie sicher durchstarten können. Und damit mehr Gehölze in unsere Landschaft kommen.
Der Kompensationsleitfaden erscheint im Herbst 2025 – Melden Sie sich jetzt zur Tagung in Hannover an. Am 6. und 7. November 2025 treffen Sie dort Expert:innen aus Naturschutz, Behörden, Planung und Praxis. Auch wir von BaumLand sind dabei – und die Autorin des Leitfadens. Holen Sie sich Ihr Exemplar druckfrisch vor Ort und steigen Sie ein ins Thema.

 

Für mehr Gehölze. Für lebendige Landschaften. Für eine starke Zukunft.