Heckenscheck | MV
Heckenscheck
Erwerb von Pflegetechnik Flächenbereitstellung Flächenerwerb
Vollfinanzierung
Projektbasierte Förderung zur Anlage einer Hecke mit gebietseigenen Gehölzen (30 Jahre Vertragslaufzeit). Es handelt sich um ein vom Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern organisiertes, aber aus privaten Spendengeldern finanziertes Programm (Privatleute oder Unternehmen „erwerben“, z. B. als Geschenk, für einen bestimmten Betrag die Neuanpflanzung von 1m² Hecke).
private oder öffentliche Flächenbesitzer
Projektlaufzeit in der Regel 30 Jahre // Angelegt werden muss eine mindestens 5 m breite, 50 m lange, mindestens zweireihige (im Abstand von 1,5 m) Hecke, aus standortheimischen Gehölzarten möglichst gebietseigener Herkunft, aus mindestens fünf Strauch- und zwei Baumarten. An diese Kernzone schließt sich eine Mantelzone an (kleine bis mittelgroße Sträucher). Ein sich daran anschließender Saum soll beidseitig mindestens 2 m breit sein. // Kein Einsatz präventiver Schädlingsbekämpfung bei der Pflanzung // 1–2-malige Mahd (je nach Standort und Vergrasung) in den ersten 5 Jahren // Nachpflanzen der Bäume bei Ausfall, bei Sträuchern bei mehr als 10 % Ausfall // bedarfsweise Bewässerung und Instandsetzung der Schutzeinrichtungen // Verankerung der Bäume muss nach dem 5. Standjahr entfernt werden, die Schutzeinrichtungen frühestens nach fünf Jahren // In den ersten 15 Jahren nur seitliche Schnittmaßnahmen, anschließend alle 10 bis 15 Jahre Abstocken (auf 0,2 m Höhe), Überhälter beibehalten, nicht mehr als ein Drittel der Hecke pro Jahr abstocken // Schnittgut nicht auf der Fläche verbrennen (energetische Nutzung erlaubt) // Dokumentationspflicht // Verschiedene Ökosystemleistungen der Hecke werden bilanziert, bestimmte Daten zum Projekt veröffentlicht.
Wer Interesse hat, eine Hecke über diese Finanzierungsform anzupflanzen, meldet sich unter . Sofern Förderkapazitäten verfügbar sind, erfolgt eine Besichtigung der Fläche, alles weitere wird dann besprochen. Vorrangig werden solche Standorte gefördert, auf denen eine Hecke tatsächlich zwei Biotope miteinander vernetzen würde. // Die Evaluation der Ökosystemleistungen der Hecke müssen die Förderempfänger:innen nicht selber leisten, dabei gibt es Unterstützung.