Apfel-Methusalems, also Apfelbäume von rund 100 Jahren oder älter, wurden in Zeiten gepflanzt, in der Veredlungs-Unterlagen noch aus diversen, Quellen stammten: Es waren Sämlinge, natürliche Hybride aus Wild- und Kulturäpfeln, manche selektiert von besonderen Samenspender-Mutterbäumen oder gezogen aus Saat, die über Grenzen hinweg eigens hierfür importiert wurde. Diese große, menschgemachte Diversität von Unterlagen existiert auch heute noch – häufig übersehen unter den Kronen alter Apfelbäume. Viele von ihnen sind in schlechter Verfassung, also gefährdet, bald abzusterben.
Wollen wir diese genetische Ressource noch rechtzeitig erhalten und im Hinblick auf die Herausforderungen des Klimawandels nutzen, dann ist eine Erfassung dieser Bäume, ihrer Wuchsbedingungen und Standorte, ein erster wichtiger Schritt. Auf diese Weise könnten die vielversprechendsten Kandidaten von ihnen ausgewählt und gesichert werden.
Im Sommer wurden in Deutschland – und sogar darüber hinaus – uralte Apfelbäume gesammelt, deren Unterlagen oder eigene Wurzel potentielle Kandidaten für klimaresiliente, starkwüchsige Zukunftsunterlagen sind. Im Spätsommer und Herbst rauchte der Projektleitung der Kopf, während die Daten sortiert, analysiert und visualisiert – und nebenbei noch in eine Masterarbeit verpackt werden mussten.
Nun findet endlich das abschließende Meeting statt!
Kommt vorbei und ladet auch gerne andere Interessierte ein – denn auf einen ersten Schritt sollen viele weitere Folgen, auf dem Weg in Richtung klimaresilienter Apfel-Unterlagen für gesunde, starkwüchsige Bäume!
Termine:
22.11.25, 15:00 – 17:00 + open end (Samstag)
24.11.25, 18:00 – 20:00 + open end (Montag)